Lawinenglossar

Signalsuche

Die Suche bis zum Erstempfang.

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Die Überlebenswahrscheinlichkeit bei Lawinenverschüttung ist innerhalb der ersten 15 Minuten relativ hoch (ca. 90%)


Signalsuche Information - Rettung

Dadurch wird deutlich, wie dringend erforderlich es ist, dass jeder (!) Tourenteilnehmer die komplette Notfallausrüstung bei sich trägt, deren Handhabung sowie die Suchstrategien beherrscht. Denn nur die schnelle Kameradenhilfe bietet im Ernstfall eine reelle Chance für den Verschütteten, weshalb regelmäßiges Üben mit dem LVS – Gerät unbedingt zur Vorbereitung auf die Tourensaison gehören sollte.

Signalsuche Information - Rettung

Die Signalsuche ist der Weg zum Erstempfang eines Signals. Nachdem alle Helfer ihr LVS-Gerät auf Empfang umgestellt haben, wird der Suchweg in Serpentinen (bei einem Helfer) oder geradlinig (bei mehreren Helfern) möglichst schnell zurückgelegt und dabei mit Auge und Ohr nach herausragenden Körper- oder Ausrüstungsteilen oder Hilferufen gesucht.

Die Suchstreifenbreite ist abhängig von der Größe der Lawine, der Anzahl der Helfer und der eingesetzten LVS-Geräte. Eine grundsätzliche Empfehlung ist eine Suchstreifenbreite von 20m (10m zum Rand).

Grobsuche Information - Rettung